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Präsentation der Bewerbungsunterlagen vor der Jury am 2. Juni 20
Am Dienstag, den 2. Juni, stellte sich das Team von Mons 2015 den Fragen der 13 Experten (darunter sechs belgische Vertreter) der europäischen Jury zum ersten Teil der Bewerbungsunterlagen.
Einem Teilnehmer der Sitzung zufolge wurde „die Bewerbung von Mons als solide genug bewertet, um diese erste Stufe der Vorauswahl zu bestehen." (Le Soir vom 3.6.2009)
Das Team wird nun also mit der Ausarbeitung des zweiten Teils der Bewerbungsunterlagen beginnen, der Ende 2009 eingereicht wird, um sich im März 2010 erneut dem Urteil der Jury zu stellen. -
Kulturbotschafter in der Stadt des Doudou
Anlässlich der Prozession „Ducasse rituelle" in Mons haben wir am Sonntag, den 14. Juni ca. 50 Kulturbotschafter eingeladen. Die Persönlichkeiten aus den Bereichen Kultur und Wirtschaft kamen zu diesem Höhepunkt der Festwoche der Stadt des Doudou zusammen. Dies ermöglichte ihnen, Mons im Rahmen seiner Kandidatur als Europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2015 besser kennen zu lernen und gemeinsam mit den Bürgern der Stadt dieses großartige Volksfest zu feiern.
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Die ersten Projekte werden bearbeitet!
Die interaktive Rubrik „Ihre Projekte" stellt bereits einen vollen Erfolg dar. So konnte das Team von Mons 2015 schon mit der Prüfung der bislang auf diesem Wege eingereichten Projektvorschläge beginnen. Um welche handelt es sich hierbei im Detail?
- Erstellung eines Multimediaprogramms über unser historisches Kulturerbe.
- Organisation einer landesweiten Ausstellung mit den Schwerpunkten Malerei, Bildhauerkunst und Fotografie zu 15 verschiedenen Themenbereichen.
- Konkretisierung eines internationalen Festivals der zeitgenössischen Bühnenkunst in Mons unter Mitwirkung ambitionierter Amateur-Ensembles. Diese sollen moderne Werke zur Aufführung bringen, wobei Elemente aus den Gebieten Tanz, Musik und Puppentheater mit klassischen darstellerischen Ausdrucksformen kombiniert werden.
- Installation von Sternen - als Symbol für die EU-Flagge - rund um das Ufer des Sees Le Grand Large.
- Ausrichtung eines kostenlosen Orgelkonzerts der Extraklasse mit einem Künstler von Weltruf.
- Umsetzung eines kartonierten Comic-Albums über die Stadt und ihr Kulturerbe.
- Veranstaltung einer Tanzwoche in Mons im Jahre 2015.
- Präsentation der bedeutendsten Volksfeste (Karneval, Feuerwerke, Märkte, Umzüge mit Riesen etc.) in der Provinz Hennegau und in den französischen Départements Nord und Pas-de-Calais im Rahmen einer Ausstellung, auf der Gewänder, Masken, Fotografien und Filme gezeigt werden.
- Würdigung der einheimischen Autoren und Illustratoren durch die Erstellung einer für alle Internetnutzer kostenlosen Datenbank, welche an den Standorten der öffentlichen Bibliotheken und der Kulturträger in der Region genutzt werden kann.
- Organisation einer speziell an Kinder gerichteten Veranstaltung.
Unterstützen Sie uns weiterhin mit Ihren Projektideen! -
Enge Partnerschaft zwischen Mons und Mecheln (Malines)
Am Dienstag, den 27.01.2009 um 15.00 Uhr unterzeichnete der Bürgermeister von Mons, Elio Di Rupo, ebendort gemeinsam mit Bart Somers, seinem Amtskollegen aus Mecheln, das Rahmenabkommen MONS MECHELEN 2009-2016. Es handelt sich hierbei um einen ersten bedeutenden Schritt auf dem Weg zu einer kulturellen Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten. Diese senden mit einer solchen Kooperation ein wichtiges Signal zur Öffnung im europäischen und internationalen Rahmen aus, welche gleichzeitig auch den interkulturellen Dialog zwischen der Französischsprachigen und der Flämischen Gemeinschaft Belgiens gewährleistet. Bis zur Vertragsunterschrift waren einjährige Verhandlungen notwendig. Die Mühe hat sich jedoch wirklich gelohnt, denn das Ergebnis zeigt, dass ein gemeinsames Engagement trotz der gegenwärtigen Situation in Belgien nach wie vor möglich ist.
Mecheln wird die Bewerbung von Mons also künftig unterstützen und eigene lokale Projekte vorbereiten. Mit der Vereinbarung erklärt die Hauptstadt der Provinz Hennegau Mecheln zu ihrem flämischen Hauptpartner. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass Mons ein zwölf- und Mecheln ein höchstens sechsmonatiges Programm auf den Weg bringt. Anschließend soll eine Reihe von geplanten Vorhaben durchgeführt werden.
Als Basis für diese Kooperation werden, wie Bart Somers betont, die vorhandenen Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Zentren herangezogen. Die folgende Liste vermittelt hierzu einen kleinen, aber keinesfalls vollständigen Überblick: Bei Mons und Mecheln handelt es sich um zwei Städte mittlerer Größe mit einer vergleichbaren Einwohnerzahl, welche für ihre Gastfreundschaft bekannt sind und ein von der UNESCO anerkanntes Weltkulturerbe aufbieten können. Beide Orte wurden im 7. Jahrhundert gegründet und verfügen über hervorragend erhaltene historische Zentren, die -unter Berücksichtigung ihrer Ausdehnung - perfekte Beispiele für die niederländische Städtebaukunst im Mittelalter darstellen.
Die Reaktionen der jeweiligen Sprachgemeinschaften auf die Partnerschaft, mit der Neuland beschritten wird, fiel sehr positiv aus. In den Zeitungen La Province, Le Soir, La Libre, De Standaard, De Morgen, De Tijd und Het Gazet Van Antwerpen erschienen Artikel zu diesem Thema. Die Sendeanstalten VRT und RTBF sowie das Regionalfernsehen und verschiedene Radiostationen berichteten ebenfalls darüber.
Am Abend des 28.01.2009 wurde nach den Worten von Bart Somers der „von zwei Städten - eine in Wallonien und eine in Flandern - signalisierte Wille zur Zusammenarbeit" konkretisiert. Das Blatt De Standaard spricht in diesem Zusammenhang sogar von einem ersten Schritt auf dem Weg zu einem möglichen Kulturpakt zwischen den beiden Sprachgemeinschaften.
Jetzt heißt es nur noch, die endgültige Entscheidung der zuständigen Jury abzuwarten, die im März 2010 die Europäische Kulturhauptstadt 2015 ernennt.
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Vereinigung der Bewerberstädte für den Titel Europäische Kulturh
Das Ziel dieser Vereinigung besteht darin, die kulturelle Zusammenarbeit auf internationaler Basis zwischen den Bewerberstädten für den Titel Europäische Kulturhauptstadt zu fördern und ein für alle offenes und unabhängiges Kommunikationsforum zu schaffen. Durch diesen Zusammenschluss wird der Informationsaustausch zwischen den betreffenden Städten, die Kooperation aller Mitglieder und der Bewerberstädte bei der Durchführung kultureller Aktivitäten sowie ferner die Vertiefung der Beziehungen zwischen privaten und öffentlichen Kulturträgern ermöglicht.
Bis zu einem gewissen Grad lässt sich die Begeisterung für die Veranstaltung Europäische Kulturhauptstadt mit der Tatsache erklären, dass alle mit dem Titel ausgezeichneten Städte - aber auch die weniger erfolgreichen Bewerber - auf diese Weise ein Kulturprojekt für die Zukunft auf den Weg bringen sowie wertvolle Kontakte mit anderen europäischen Städten knüpfen können.
Die Internetseite www.candidatecities.com bietet interessierten Nutzern die Möglichkeit, auf einer Europakarte jede Bewerberstadt innerhalb der einzelnen EU-Mitgliedsländer auszuwählen und sich über sie zu informieren. So werden Sie feststellen, dass in Spanien nicht weniger als 13 Städte um den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2016 konkurrieren. Darüber hinaus können Sie den Bewerbungsverlauf aller Kandidaten nachlesen, sich über die jeweiligen „Rivalen" kundig machen etc. Für jede Stadt steht zusätzlich eine individuell gestaltete Seite mit Informationen, Fotos und Dossiers rund um die Bewerbung zur Verfügung. Mons macht hier natürlich keine Ausnahme und lässt diesen Bereich regelmäßig aktualisieren!
Durch ein ausgesprochen originelles Feature wird es den Nutzern sogar ermöglicht, für die Bewerberstadt ihrer Wahl zu stimmen. Derzeit können Sie auf diese Weise die in Ihren Augen überzeugendsten Städte in Schweden, Polen und Spanien unterstützen. Vielleicht weckt eine davon ja angenehme Urlaubserinnerungen in Ihnen? -
Mons 2015 startet die aktion 20 Jahr im 2015 in Schulen
In Kürze startet die Aktion „Im Jahr 2015 bin ich 20", ein Portal für Kommunikation und Zusammenarbeit, das für schulische Einrichtungen ins Leben gerufen wurde und von Microsoft gestiftet wird. Erste Schritte waren die Schulung von Lehrern in Mons sowie die Installation technischer Geräte. Schließlich haben die Schüler der Ecole du Futur (Schule der Zukunft) am 21. April 2009den Startschuss für die Aktion im Beisein von Herrn Elio Di Rupo und pädagogischen Beratern von Microsoft gegeben.
Insgesamt nehmen 8340 Jugendliche von neun verschiedenen Schulen aller Stufen in Mons an diesem E-Teaching-Portal teil und erhalten Zugang über eine persönliche E-Mail-Adresse und ein Passwort sowie die Tools von Live@edu.
Die Jugendlichen erhalten interessante und wichtige Informationen, sie nehmen an kulturellen und europäischen Austauschprogrammen teil, arbeiten an innovativen Projekten und entwickeln sich so bis sie 2015 ihren 20. Geburtstag feiern zu einer Generation von Botschaftern, die mit modernen Technologien bestens vertraut ist. -
Mons 2015-Abordnung zu Gast in Ostrava
Eine Abordnung des Mons 2015-Teams hat den Organisatoren von Ostrava 2015 einen Besuch abgestattet, um sich über gemeinsame Projekte auszutauschen. Anschließend stand eine Führung an historischen Stätten, wie etwa der Mine Michal und der Mine Landek, sowie die Besichtigung des neuen Rathauses auf dem Programm. Mit einem Besuch auf der Stodolní Street, dem Hotspot des Nachtlebens in Ostrava, ließ man den Tag ausklingen. Vor allem der Bergbau als historisches Bindeglied verbindet die beiden Städte Mons und Ostrava und lässt in ihren Projekten viele thematische Parallelen erkennen. Den beiden Städten bieten sich im Rahmen der Kandidatur viele Gelegenheiten zur Zusammenarbeit, und es hat sich bereits ein stetiger Austausch zu kulturellen Themen etabliert, der im Hinblick auf das Jahr 2015 auch die Grundlage für den Dialog zwischen Ost und West bilden wird. Gemeinsame Basis ist die Bewerbung der beiden Städte um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt.
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CMS Golden Award für die Webseite mons2015.eu!
Die Seite wurde am Freitag, 3. Dezember 2008 mit dem europäischen Publikumspreis für die beste Navigation ausgezeichnet.
Im Rahmen der CMS Awards werden die besten Entwickler von Internetseiten für ihre Arbeit belohnt. Dieser Award kann als die „Vorstufe" der Webby Awards, dem berühmten amerikanischen Wettbewerb auf diesem Gebiet, betrachtet werden. Nach einer Vorauswahl von 200 europäischen Webseiten hat die Publikumsjury unserer Seite Mons2015.eu den goldenen Award für die beste Navigation verliehen. Das Team von Mons 2015, das sich unter dem Motto „Where technology meets culture" um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt bewirbt, ist natürlich sehr stolz auf den Erfolg von Vitam, dem Entwickler der Internetseite von Mons 2015.
Welchen Stellenwert nimmt der goldene Oscar für die beste Navigation ein? Kurz gesagt, ist mons2015.eu für die Internetnutzer die Webseite, die am leichtesten zu bedienen und am besten durchdacht ist. Dieser Award ehrt die langfristige Zusammenarbeit zwischen Vitam, dem Webdesignunternehmen, und dem Team von Mons 2015.
Bei der Entwicklung der Internetseite von Mons 2015 wurde nämlich besonders auf Erweiterbarkeit, Mitwirkungsfähigkeit und vor allem auch auf die Einfachheit der Benutzeroberfläche geachtet, um eine bessere Navigation für die Internetnutzer zu gewährleisten. Die regelmäßig aktualisierte Seite Mons2015 ermöglicht den Besuchern, ihre persönliche Note einzubringen. So können sie beispielsweise ihre Fragen, Fotos, aber auch Videos beisteuern, was die Seite natürlich benutzerfreundlich und attraktiv macht.
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Die Ecole du Futur auf der Suche nach neuen Botschaftern
Am Freitag, den 30. Januar konnte man hier und da zwischen den Ständen auf dem Fischmarkt die Schüler der ersten und zweiten Jahrgangsstufe der Ecole du Futur entdecken. Dick eingepackt präsentierten sie stolz leuchtend rote T-Shirts mit der Aufschrift „Jetzt oder nie: Mons 2015 braucht Sie" auf der Suche nach neuen Botschaftern auf dem Freitagsmarkt.
Die Idee entsprang aus der eigenen Initiative der Klassen. Das Direktorat und sein pädagogischer Koordinator, Michel Meuret, ließen sich schnell von dieser Gelegenheit überzeugen und so riefen sie die Aktion ins Leben. In der Schule, wo der Computer das wichtigste pädagogische Werkzeug darstellt, konnten die Schüler mithilfe einer PowerPoint-Präsentation ihrer Lehrer für das Konzept der Europäischen Kulturhauptstadt begeistert werden.
Sensibilisiert, informiert und gut gelaunt machten sie sich voller Schwung und Elan an ihre Aufgabe: Gewinnung neuer Botschafter. Weder die winterliche Kälte, noch die wenigen Absagen oder zögerlichen Menschen konnten sie bremsen. Denn dank ihrem Einsatz kann das Projekt Mons 2015 auf die Unterstützung von mehr als 200 neuen Botschaftern zählen, die bereit sind, die Herausforderung, die künftige Europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2015 zu werden, anzunehmen!
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Dany Josse unterstützt Mons 2015 !
Vor kurzem wurde Dany Josse zum Leiter der neugegründeten Organisation Carré des Associations mit Sitz im Maison Folie in der Rue des Arbalestriers ernannt. Neben dem Maison Folie und dem Centre Culturel Participatif wirken die verschiedenen Vereinigungen in Mons an dem Projekt aktiv mit, denen nun eine Anlaufstelle und ein Ort des Austauschs und der Information geboten werden kann.
J.T.: Guten Tag, Herr Josse. Weshalb engagieren Sie sich für Mons 2015?
D.J.: Ich unterstütze Mons 2015, weil sich eine solche Chance nicht allzu oft im Leben ergibt. Und in der Region Mons-Borinage hat sich uns die Möglichkeit geboten, uns als Europäische Kulturhauptstadt 2015 zu bewerben. Ich halte diese Tatsache deshalb für so bedeutend, weil ich der Meinung bin, dass sich durch die Kandidatur - sofern sie, woran ich nicht im Geringsten zweifle, überzeugen kann und zum angestrebten Titel führt - die seltene Gelegenheit zur nachhaltigen Förderung der gesamten Gegend erschließt. Und dies bezieht sich auf sämtliche Bereiche, nicht nur auf den kulturellen Bereich. Selbstverständlich ist dieser schon für sich allein genommen wichtig. Doch ich persönlich bin davon überzeugt, dass er zugleich alle anderen Aspekte auf positive Weise beeinflusst. Daher rechne ich sowohl in wirtschaftlicher als auch in sozialer Hinsicht ebenfalls mit positiven Auswirkungen. Möchte man die Vorteile des Projekts in wenigen Worten zusammenfassen, würde ich sagen, dass die Einheimischen dadurch eine einzigartige Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung sowie Zugang zu Innovationen erhalten. Sie alle werden von dem bedeutenden Entwicklungsschub in der Region profitieren. Bekanntlich wird ein solcher auch dringend benötigt, denn die lokalen Bedingungen kann man nicht unbedingt als optimal beschreiben. Wir sollten also diesen günstigen Augenblick keinesfalls ungenutzt verstreichen lassen, und es freut mich sehr, dass die Stadt die entsprechenden Schritte eingeleitet hat. Denn so werden - wie bereits erwähnt - die erforderlichen Voraussetzungen geschaffen, um allen Aspekten des öffentlichen Lebens im Gebiet Mons-Borinage neue Impulse zu verleihen.
J.T.: Wie sieht Ihre Vision von Mons 2015 aus?
D.J.: Ich glaube, dass 2015 ... Man darf es auch nicht überbewerten, schließlich handelt es sich einfach nur um eine Jahreszahl, einen festgelegten Termin. In den gesamten zwölf Monaten wird ein äußerst wichtiges Ereignis stattfinden. Doch meiner Meinung nach begann 2015 mit dem Tag, an dem wir uns für die Beteiligung an diesem Wettbewerb entschieden haben, in welchem wir uns gerade befinden; dadurch kamen die Dinge erst ins Rollen. Ohne Zweifel werden wir im entsprechenden Jahr eine Fülle an herausragenden Veranstaltungen erleben. Jeden Tag aufs Neue gilt es, vor allem mit den Augen und Ohren kulturelle Angebote zu entdecken. Wir hoffen auf zahlreiche Besucher, die von außerhalb, aus der Gegend Mons-Borinage, dem gesamten belgischen Raum und den Nachbarländern anreisen - in diesem Zusammenhang denken wir insbesondere, aber nicht ausschließlich an unsere nordfranzösischen Freunde. Doch damit nicht genug. 2015 markiert eine wichtige Phase, in der wir unsere Planungen umsetzen müssen. Doch die derzeitigen Bemühungen sind ebenfalls von großer Bedeutung. Gleiches gilt für die Zeit nach der Veranstaltung. Konkret bedeutet dies, dass alle auf den Weg gebrachten Vorhaben - die neugeschaffenen Strukturen in kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht - weiterhin voranzutreiben sind. Es handelt sich somit um eine echte Chance. Im Falle einer erfolgreichen Bewerbung wird 2015 ein entscheidendes Jahr für uns darstellen. Denn dann wird eine große Anzahl an äußerst vielfältigen Aktivitäten organisiert, welche verschiedene städtische Ressorts - besonders natürlich die Kultur - betreffen. Es ist äußerst wichtig, dass sich diese Entwicklung fortsetzt.
J.T.: Sehr gut! Ich möchte noch eine Frage stellen, welche Sie ganz besonders betrifft: Welchen Stellenwert nimmt Ihrer Meinung nach die Einbindung des lokalen Spektrums von Verbänden und Vereinigungen in Bezug auf ein Projekt wie Mons 2015 ein?
D.J.: Wie soeben erwähnt, sollten alle relevanten Parteien einbezogen werden. Und die Verbände und Vereinigungen sind in diesem Zusammenhang ein wichtiger Faktor. Im ganzen Stadtgebiet einschließlich der 19 eingemeindeten Ortschaften gibt es nicht weniger als 400 Organisationen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Kultur, Sport, Soziales und viele andere. Diese Einrichtungen, welche tagtäglich wertvolle Arbeit auf ihrem jeweiligen Gebiet leisten, bilden in einer Stadt wie Mons einen wichtigen Bestandteil des öffentlichen Lebens. Wir können unter keinen Umständen auf sie verzichten. Das wäre undenkbar. Wir brauchen sie also nicht nur, sondern sollten sie meiner Meinung nach zudem aktiv beteiligen und ihnen bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich finde, dass wir in der Vergangenheit den Verbänden und Vereinigungen nicht genügend Beachtung geschenkt haben. Dabei handelt es sich um einen ausgesprochen lebendigen Sektor, wie ich selbst feststellen konnte, nachdem ich einige Zeit hier gelebt und entsprechende Kontakte geknüpft habe. Deshalb sollten wir bei unseren Planungen unbedingt auf ein gemeinsames Engagement setzen. So müssen wir zusammen mit ihnen sowie unter Berücksichtigung ihrer speziellen Kompetenzen planen und die Möglichkeiten nutzen, die sich durch das Projekt Mons 2015 ergeben. Hoffentlich werden wir auch danach mit vereinten Kräften an der Entwicklung und Emanzipation der Region arbeiten, wie es in meinen Augen für jede Gesellschaft selbstverständlich sein sollte.
Folgen Sie dem Beispiel von Dany Josse und unterstützen Sie das Projekt Mons 2015. -
Isabelle De Oliveira unterstützt Mons 2015!
Isabelle De Oliveira, eine ehemalige Spanisch- und Portugiesischlehrerin an der Ecole d' Interprètes Internationaux in Mons, dem städtischen Ausbildungsinstitut für Dolmetscher, lebt bereits seit 38 Jahren in Mons und hat sich von Beginn an für das Projekt Mons 2015 als Botschafterin eingesetzt.
J.T.: Guten Tag, Frau De Oliveira. Meine erste Frage an Sie wäre: Weshalb engagieren Sie sich für Mons 2015?
I.D.O.: Guten Tag. Nun ja, ich unterstütze das Projekt, weil es sich meiner Meinung nach hierbei um eine schöne Sache für die Stadt handelt - sowohl in kultureller als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Ich glaube, dass Mons bis zum Jahr 2015 einen kräftigen Entwicklungsschub erleben wird, was auf die Schaffung umfangreicher Strukturen sowie auf kulturelle Projekte zurückzuführen ist, welche in meinen Augen immer wichtiger werden.
J.T.: Sehr gut. Wie stellen Sie sich Mons im Jahr 2015 vor?
I.D.O.: Ich rechne damit, dass sich die Stadt aufgrund der neuen Infrastrukturen stark verändert haben wird - man denke etwa an das Bahnhofsviertel. Darüber hinaus vermute ich, dass sich ganz Mons im Jahr 2015 an diesem Ereignis beteiligen wird. Ich gehe davon aus, dass, ähnlich wie seinerzeit in Lille, große Feste und Kulturveranstaltungen stattfinden werden. Da man bereits damit begonnen hat, die Bevölkerung - insbesondere die Jugend - auf das kommende Event einzustimmen, dürften wohl alle gerne daran teilnehmen wollen. Hoffentlich werden bedeutende Gemäldeausstellungen organisiert, welche belgische und internationale Meisterwerke zeigen, und hochkarätige Musiker und renommierte Theaterensembles eingeladen. Außerdem werden vermutlich zahlreiche Besucher sowohl aus dem benachbarten Ausland wie Frankreich und den Niederlanden anreisen als auch aus weiter entfernten Staaten. Ich denke hierbei an die Einwohner von früheren Europäischen Kulturhauptstädten wie Lille, Guimarães etc. und an Bürger aus denjenigen Orten, die von nun an [Linz in Österreich; Anm. d. Red.] in aller Munde sind.
J.T.: Und mit welcher Entwicklung in Mons rechnen Sie nach 2015?
I.D.O.: Nun, ich stelle mir eine junge dynamische Stadt vor. Durch die Touristen entsteht ein umfassender kreativer Dialog und damit eine lebendigere Stadt. Dieser Austausch wird das ganze Jahr über stattfinden und sich nicht nur auf Großveranstaltungen, Shoppingtouren und Kaffeehausbesuche beschränken, sondern vielmehr dem Kulturleben in Mons nachhaltige Impulse verleihen.
J.T.: Noch eine letzte kurze Frage: Wie schätzen Sie als ehemalige Universitätsprofessorin die Möglichkeiten ein, die Hochschulen in ein Projekt wie Mons 2015 einzubinden?
I.D.O.: Ich finde, dass wir bereits jetzt versuchen müssen, junge Leute für unsere Sache zu begeistern - ich habe auch schon ein paar entsprechende Schritte unternommen. Denn meiner Meinung nach kann speziell die Jugend dem Vorhaben dienen, sofern es gelingt, sie dafür zu gewinnen. Denn zu den für mich persönlich reizvollsten Aspekten in Bezug auf eine Ausbildungseinrichtung für Dolmetscher oder eine Universität zählt die Kommunikation mit den Studenten. So bietet das Erasmus-Programm die Möglichkeit, dass Hochschüler aus Städten wie Madrid, Sevilla und Edinburgh an diesem Event teilhaben. Dadurch eröffnet sich für Mons die Chance, auf ganz Europa auszustrahlen. Doch um dieses Ziel zu erreichen, muss die junge Generation ein wenig geformt und ganz sanft in die richtige Richtung gelenkt werden, damit sie sich in die für sie interessanten Aktivitäten einbringt. Natürlich darf hierbei keinesfalls Zwang ausgeübt werden. Die betreffende Personengruppe soll lediglich sensibilisiert werden. Als besonders interessant empfinde ich zum Beispiel die so genannten Poetry Slams. Ich denke, dass diese Abende auf angehende Linguisten, welche sich aktiv mit dem Thema Sprache auseinandersetzen, eine große Anziehungskraft ausüben. Man darf jedoch niemanden bedrängen, sondern muss vielmehr mit Bedacht und viel Fingerspitzengefühl vorgehen, denn die Veranstaltungen sollen schließlich jetzt und in Zukunft in erster Linie Spaß machen. Durch eine solche Taktik kann viel erreicht werden.
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Franco Dragone unterstützt Mons 2015!
J.T : Guten Tag, Herr Dragone. Sie sind Mitglied des Künstlerteams der Stiftung Mons 2015. Meine erste Frage an Sie wäre: Warum unterstützen Sie das Projekt Mons 2015?
F.D : Ich glaube, dass dieses Projekt unserer Region sehr, sehr viele Vorteile bescheren kann ... und das haben wir dringend nötig! Wir sind eine Region, die immer mit Problemen zu kämpfen hatte. Wir sind aber auch eine Region, die sich entwickelt - und die sich immer weiter entwickelt. Und da könnte Mons 2015 eine sehr konstruktive Wirkung haben. Und ich denke, dass dies nicht nur für Mons von großem Interesse ist, sondern für die gesamte Region Hennegau. Deshalb habe ich Lust, die Welt nach Mons kommen zu sehen. Die Welt ist eingeladen, also wird es auch viele positive Nebeneffekte geben. Darüber sind sich die Leute nicht im Klaren ... Es wird eine Menge positiver Nebeneffekte für die Menschen geben, für jeden Einzelnen, ja die ganze Bevölkerung. Mons 2015 muss ein Ereignis für uns alle werden.
J.T : Wie sieht denn Ihre Vorstellung von Mons im Jahr 2015 aus?
F.D : Ich denke, dass 2015 in Mons eine Phase des Aufschwungs beginnt. Ich hoffe wirklich, dass Mons für die gesamte Region ein Fenster zur Welt wird. Derzeit erleben wir eine sehr schwere Krise, die jedoch zugleich auch sehr wichtig ist, denn ich glaube, dass die Menschen nun beginnen werden, nachzudenken. Im Jahr 2015 wird es in Mons junge Menschen geben, die 20 Jahre alt sind. Ihnen wird die Zukunft gehören. Aber es ist wichtig, bereits heute ein Zeichen zu setzen, dass sich in unserer Region, der es an Veranstaltungen dieser Größe mangelt, wirklich etwas bewegt und Fortschritte gemacht werden. Wir werden zwar nicht die Olympischen Spiele nach Mons holen, aber zumindest Mons 2015!
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Michel Meuret und die Ecole du Futur (Schule der Zukunft) unters
J.T.: Guten Tag, Herr Meuret. Meine erste Frage an Sie wäre: Weshalb engagieren Sie sich für Mons 2015?
M.M.: Ganz einfach, weil es sich hierbei um ein ehrgeiziges Projekt für die Stadt, die Region und alle Kultur- und Bildungseinrichtungen handelt. Und eine Schule, zu deren Schwerpunkten die umfassende Ausrichtung auf den kreativen Bereich zählt, hat natürlich großes Interesse daran, sich an diesem Vorhaben zu beteiligen.
J.T.: Könnten Sie uns in wenigen Worten den speziellen pädagogischen Ansatz der Ecole du Futur beschreiben?
M.M.: Die Besonderheit unserer Einrichtung besteht neben der Förderung selbstständigen Lernens darin, dass unser Unterricht von der ersten bis zur letzten Klasse der Sekundarstufe massiv auf das Thema Kultur setzt. Von Beginn an haben wir mit verschiedenen Institutionen aus dem Großraum Mons - darunter das MAC's, das BAM, das Mundaneum und der Archäologie-Verein Mons-Borinage - Partnerschaften geschlossen. In deren Rahmen kommt es immer wieder zu Kooperationen, sie sind langfristig angelegt und gewährleisten die Verwirklichung grundlegender Ziele. Darüber hinaus bieten wir als einzige Lehranstalt in der Innenstadt im fünften und sechsten Jahr der Sekundarstufe den Zweig Kunstgeschichte an.
J.T.: Wie schätzen Sie die Möglichkeit ein, Ihre Einrichtung im Sinne des Mottos von Mons 2015 „Where Technology Meets Culture" einzubinden?
M.M.: Zu den Grundsätzen, welche bei der Gründung der Ecole du Futur festgelegt worden sind, gehört natürlich die Nutzung der Neuen Technologien, insbesondere der Computereinsatz. Der PC stellt mittlerweile ein unumgängliches Arbeitsgerät dar, welches unsere Lehrer in ihren Unterricht miteinbeziehen müssen, ohne aber zu einseitig auf dieses zu bauen. Denn es lässt sich nicht vermeiden, dass nach wie vor auch Stunden abgehalten werden, in denen herkömmliche Schreibmaterialien aus Papier verwendet werden. Doch wir ermutigen die Schüler, mithilfe von Rechnern ihre Aufgaben zu lösen, Recherchen durchzuführen etc. Die moderne Technik, an der heutzutage kein Weg mehr vorbeiführt, spielt in unserer Bildungsanstalt somit eine große Rolle und es ist einleuchtend, dass dasselbe auch für das kulturelle Projekt Mons 2015 gilt. Der Computer ermöglicht uns die Nutzung des auf Mons zugeschnittenen Portals [Gemeint ist die in Zusammenarbeit mit Microsoft für die Aktion „Im Jahr 2015 bin ich 20" eingerichtete Internetseite; Anm. d. Red.]. Dieses eröffnet den Kindern und Jugendlichen, welche die städtischen Schulen besuchen, die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch von Meinungen und Daten. Sie können sich über persönliche Eindrücke von diesem Projekt sowie über ihren künftigen Werdegang und ihre Entwicklung unterhalten.
J.T.: Eine letzte Frage noch: Wie sieht denn Ihre Vorstellung von Mons im Jahr 2015 aus?
M.M.: Eine Stadt, die noch schöner als heute ist. Mons besitzt natürlich ein reiches Kulturerbe, das manchmal auf den ersten, manchmal aber auch erst auf den zweiten Blick ins Auge sticht. Vielleicht sollten gerade die nicht sofort sichtbaren Attraktionen für Mons 2015 ins rechte Licht gerückt werden. Doch ich denke, dass man ein äußerst fähiges Team zusammengestellt hat, welches sich bereits beweisen konnte. In diesem Zusammenhang möchte ich auf das örtliche Theater Manège verweisen, das sich bezüglich des Raumkonzepts und der Programmplanung als voller Erfolg erwiesen hat. Damit stellt es ein geeignetes Beispiel dar, welches auf eine ebenso gelungene Durchführung von Mons 2015 hoffen lässt. Die Stadt kann sich als weltoffener und angenehmer Ort präsentieren. Ein Zentrum, wo man sich gerne aufhält und das eine große Bandbreite an kulturellen Highlights aufbieten kann.
J.T.: Hallo Gaspardo. Du gehörst zu den Jugendlichen, welche im Jahr 2015 ihren 20. Geburtstag feiern. Findest Du es wichtig, dass Mons zur Europäischen Kulturhauptstadt ernannt wird?
G.: Schon, denn die Stadt kann sich dadurch entwickeln. Und das wäre echt gut, weil sich ab jetzt alle mehr für Mons interessieren werden. Für die Stadt und auch die Einwohner wäre das nicht schlecht, schätze ich.
J.T.: Wie stellst Du Dir Mons im Jahr 2015 vor?
G.: Also, ich glaube, dass das ganze Jahr wie eine einzige große Party sein wird. Es gibt dann viele Aktivitäten, Feste und jede Menge anderer Dinge!
J.T.: Im Jahr 2015 bist Du 20 Jahre alt. Vielleicht verlässt Du Mons, um woanders zu studieren. Wirst Du denn oft nach Hause kommen, um an den für 2015 geplanten Aktivitäten teilzunehmen?
G.: Aber sicher! Ich mag Mons total! Ich bin schließlich ein guter Bewohner ... (Lacht.)
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Das fresko der kinder

Am Sonntag, dem 01.03.2009, hat Mons die Bewerbung um den Titel Europäische Kulturhauptstadt bei der Ständigen Vertretung Belgiens bei der EU eingereicht. Die Kinder der städtischen Grundschulen und Kindergärten wurden aktiv, um eine Feier zu diesem Ereignis auszurichten.
So haben sie an diesem Tag gemeinsam ein prächtiges Fresko auf der Grand-Place gestaltet.
Die kleinen Künstler, die an diesem Vorhaben mitgewirkt haben, stammen aus allen eingemeindeten Dörfern und Stadtbezirken. Die beteiligten pädagogischen Einrichtungen, unabhängig von den verschiedenen Bildungsnetzwerken, denen sie angehören, und vom jeweiligen Unterrichtskonzept - sei es nun herkömmlicher oder spezialisierter Natur -, arbeiteten Hand in Hand.
Das Thema des Werks lautete „So sieht mein Dorf aus". Es galt, auf den einzelnen Puzzleteilen die in den diversen Gemeinden gepflegten Traditionen sowie das architektonische, kulturelle, religiöse und landschaftliche Erbe darzustellen.Die Kinder, ihre Betreuer und die Schul- und Kindergartenleiter haben an das ein wenig verrückt wirkende Projekt - diese wirklich gewagte und etwas unsinnige Herausforderung - nicht nur geglaubt, sondern es auch mit Bravour umgesetzt.
Wir danken ihnen allen für die Begeisterung, das Talent, die Zeit und die Energie, welche sie in das Vorhaben investiert haben.
Und natürlich an dieser Stelle nochmals ein besonderes Dankeschön an die Kinder, denn ohne Euch wäre das Ganze nicht möglich gewesen.
Euer Beispiel spornt uns dazu an, ebenfalls Herausragendes zu leisten und auf die Fähigkeit zu träumen, wodurch sich alle Projekte verwirklichen lassen, zu setzen. -
Junge leute reisen für mons nach Brüssel

Etwa hundert jungen Einwohnern von Mons wurde am Sonntag, dem 01.03.2009, ein feierlicher Empfang in Brüssel bereitet. Ziel war die Ständige Vertretung Belgiens bei der EU in der Rue de la Loi.
Botschafter Jean De Ruyt begrüßte die anwesenden Kindergartenkinder und Grundschüler, die jungen Leute von der Musikakademie und aus dem Kinder- und Jugendstadtrat sowie drei Poetry-Slammer des Maison Folie, welche die Zeremonie zur Abgabe der Bewerbungsunterlagen organisiert haben.Die für Mons typische Lebensart kam durch einige vorgetragene Texte und musikalische Kostproben zum Ausdruck, die zugleich die grundlegenden Schwerpunkte der Kandidatur erahnen ließen: das einmalige Kulturerbe von unschätzbarem Wert, aber auch das Engagement der Jugend, welche mit Entschlossenheit die sich ihr stellende Herausforderung annimmt: ein ganzes Jahr lang das Zentrum Europas zu verkörpern.
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Mons in bildern ...
Die Fotografin Marie-Françoise Plissart aus Brüssel und die in Lüttich ansässige Schriftstellerin Caroline Lamarche haben kürzlich ihre gemeinsame Arbeit an „Mons", dem ersten umfassenden Werk über den Großraum Mons von heute, abgeschlossen.
Dieses Kunstbuch ist sowohl auf Französisch als auch in einer dreisprachigen Version Niederländisch-Deutsch-Englisch erschienen und begleitet die Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt 2015, welche am Sonntag in der belgischen Botschaft bei der EU eingereicht wurde.
„Das Bild des heutigen Mons ebnet den Weg ins Jahr 2015", so Bürgermeister Elio Di Rupo, der sich eine Betrachtung der Stadt von außen gewünscht hat. Die Publikation, an der die Fotografin Marie-Françoise Plissart zwei Jahre lang gearbeitet hat, vermittelt einen Eindruck der 19 Bezirke von Mons. Das Hauptaugenmerk richtet sich hierbei weniger auf eine vollständige Präsentation als auf die „Dialektik des Zufalls im Dienste von Wunschvorstellungen", wie Caroline Lamarche den Schriftsteller Fernand Dumont, einen Vertreter des Surrealismus aus Mons, zitiert.
„Mons" wird von Les Impressions Nouvelles verlegt und soll auf der Brüsseler Buchmesse vorgestellt werden, bevor es ab 20.04.2009 in die Buchhandlungen kommt. Insgesamt werden fünf Versionen angeboten: eine große Hardcoverausgabe (29,50 Euro) und ein kleines Taschenbuchformat (15 Euro) - beide jeweils auf Französisch oder dreisprachig - sowie eine nummerierte und signierte Luxusedition mit einer auf hundert Exemplare limitierten Stückzahl, die zum Preis von 100 Euro verkauft wird.
Erhältlich im Fremdenverkehrsamt von Mons.